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31Mai

Unser Antrag, die Neue Straße als wichtige Radverkehrsverbindung radverkehrstauglicher zu machen von GroKo abgelehnt! SPD: „Radfahrer sollen schieben!“

Bild Fahrrad verkleinert

Die „Neue Straße“ ist vor allem wegen des dort vorhandenen Kopfsteinpflasters für Radfahrer äußerst unattraktiv. Viele Radler benutzen daher rechtswidrig den Bürgersteig.

 

Zugleich ist die „Neue Straße“ nach wie vor Teil einer bezirklichen Veloroute. Bereits 2009 wurde die Bedeutung der Straße als kürzeste Verbindung zwischen dem Hauptsitz der TUHH am Schwarzenberg und dem Harburger Binnenhafen erkannt. Ein vom Bezirksamt in Auftrag gegebenen Gutachten zu bezirklichen Alltagsrouten bestätigt dies aus fachlicher Sicht. All dies ist heute noch aktueller als damals, da die Anzahl der möglichen Nutzer dieser Strecke weiter gestiegen ist.

 

Gerade die immer zahlreicheren Mitarbeiter und Studierenden der TUHH würden von einer attraktiven Radwegeverbindung zwischen den jeweiligen TU-Einrichtungen profitieren.

 

Damit die „Neue Straße“ künftig ihre Funktion als Veloroute wahrnehmen kann, erscheint es sinnvoll, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um einerseits das denkmalgeschützte Kopfsteinpflaster weitgehend zu schonen, anderseits aber die Nutzbarkeit der Straße für Radfahrer deutlich zu verbessern.

 

Was machen SPD und CDU in Harburg? Sie lehnen den Antrag ab. Das ist bei Anträgen der Opposition leider nicht gerade selten.

 

Aufhorchen ließe jedoch die Begründung von SPD-Chef Heimath: „ Wer einen empfindlichen Hintern hat, sollte so eine Straße nicht benutzen.“ Radfahrer müssten ihr Rad dort dann eben schieben, fuhr er fort.

 

In Anbetracht der Bedeutung der Neuen Straße für den Radverkehr ist diese Aussage einfach nur ignorant und peinlich. Und es macht deutlich, welch geringen Stellenwert der Radverkehr bei der SPD manchmal hat.

 

Verfasst am 31.05.2018 um 12:28 Uhr von .
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