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27Apr

Wir wollen einen Inklusionsbeirat für Harburg

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Eimsbüttel ist nach Wandsbek der zweite Bezirk in Hamburg, der bereits einen Inklusionsbeirat eingeführt hat. Auch in Altona ist ein solcher Beirat in Planung. Wir möchten auch im Bezirk Harburg die Einrichtung eines Inklusionsbeirats voranbringen.

Der Beirat soll die Interessen von menscheen mit Behinderungen und besonderen Einschränkungen im Bezirk Harburg aktiv vertreten und so einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer inklusiven Kommunalpolitik leisten. Es gilt, eine Anlauf- und Vernetzerstelle für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Hier sollen quasi die wahren Experten mit ihren eigenen Erfahrungen zu Wort kommen.

Eine weitere Aufgabe des Inklusionsbeirates sollte sein, als Gesprächspartner der Bezirksversammlung und der Verwaltung zu agieren und Hilfe in vielen kommunalen Fragstellungen anzubieten. Vor allem bei Fragen zur Planung von Bauvorhaben und in Belangen der sozialen Stadtentwicklung kann der Beirat unterstützend eingreifen. Zudem sollte er als Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen und als Vermittler fungieren, um die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch zischen den verschiedenen Behindertenorganisationen im Bezirk Harburg noch effektiver voranzutreiben, damit alle die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben in vollem Umfang teilzunehmen.

Wir wollen in den Ausschüssen nicht mehr nur über Menschen mit Behinderungen und Inklusionsbedarf sprechen, sondern mit ihnen. Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, selbst für ihre Belange einzutreten. Dies ist eine Forderung, die Behindertenverbände schon lange stellen. Vorbild für die Umsetzung können beispielsweise die Inklusionsbeisräte von Wandsbek oder Eimsbüttel sein. Da es sich um ein Querschnittsthema handelt, welches nicht nur Lebensbereiche, sondern folglich auch weitgehend alle politischen Bereiche tangiert, wollen wir eine frühzeitige, breite und ergebnisoffene Beteiligung sowohl der Abgeordneten als auch vor allem der Betroffenen sicherstellen.

Bei dem Wort „Barriere“ denken wir meist sofort an ein sichtbares Hindernis. Es gibt aber auch Hindernisse, die man nicht sehen kann. Ein Beispiel dafür sind sprachliche Barrieren.

Für die wichtige gesellschaftliche Aufgabe der Inklusion ist das aus unserer Sicht auch eine wichtige Grundlage. Hierzu haben wir im Februar eine Initiative in der Bezirksversammlung eingebracht.

Verfasst am 27.04.2018 um 7:46 Uhr von .
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